Corona Update 6.6.2020

 

Inhaltsangabe:

1. Was ist zu empfehlen?
2. Afrika
3. Corona und Influenza
4. Demo in München
5. Sterbefallzahlen
6. Unsinnigkeiten
7. Tabellen RKI, R-Werte, Worms, Städte- und Ländervergleich
8. Ansteckungsfähigkeit Kinder
9. Einstellung zu Angst und Tod
10. Corona liebt Fleisch

 

1. Was ist zu empfehlen, ganz realistisch:

Wenn man sich die gelegentlich übertriebenen Situationen in manchen Abfallwirtschaftshöfen, in den Schulen und in den Praxen vorstellt, wäre die Situation besser zu gestalten, wenn man sich an folgende, „normale“ Vorgehensweise hält:

I. Das Wichtigste ist: keine Hände geben und Abstand bei der Begrüßung. Ersteres gilt besonders für Ärzte und Pflegepersonal.
II. Mundschutz ist erforderlich beim Besuch in Krankenhäusern, Seniorenheimen und im Kontakt mit gesunden Personen über 80 Jahren und vorerkrankten Menschen über 65 Jahren.
III. Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch und indem man sich dabei abwendet.
IV. Abstand halten an Orten und in Situationen mit großem Menschenaufkommen.

Im Geschäft, an der Tankstelle, am Kiosk oder beim Sport ist das aus meiner Sicht nicht erforderlich.

In Arztpraxen ist die Situation unterschiedlich. Wer sich krank fühlt, sollte zunächst erst einmal in der Praxis anrufen, um weitere Verhaltensinstruktionen für das Wahren von Sicherheit für sich und die anderen zu erhalten.

Der Erkältungsfall bedingt klare Regeln.
Der Mundschutz ist so lange erforderlich, bis die Testung Klarheit geschaffen hat. Bis dahin sollte man sich zurückhalten, sich quasi in die schon geübte Quarantäne begeben. Dabei einfach ruhig und gelassen bleiben. Die Mitbewohner und Familienangehörigen sollten ebenfalls erhöhte Vorsicht walten lassen, aber nicht unbedingt Quarantäne einhalten, erst bei bestätigten Fällen.

 

2. Von Afrika hört man am 5.6.2020 immer noch nichts.
Das konnte man schon am 6.5.2020 in meinem letzten Update lesen.

Am 7.5.2020:

WHO befürchtet bis zu 190.000 Corona-Tote in Afrika.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine düstere Prognose zur Ausbreitung der Corona-Pandemie in Afrika veröffentlicht. Falls die Eindämmungsmaßnahmen nicht greifen, könnten im ersten Jahr der Pandemie 83.000 bis 190.000 Menschen in Afrika sterben, warnte das WHO-Regionalbüro in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo. Eine Modellrechnung komme zu dem Schluss, dass sich 29 Millionen bis 44 Millionen Menschen infizieren könnten. Derartig viele Corona-Infizierte könnten die Gesundheitssysteme in vielen Ländern dann nicht bewältigen.

Kennen wir das nicht, das mit den hohen Todeszahlen, diesen düsteren Wolken am Horizont?

Zum Thema liest man viel Besorgnis Erregendes über die USA, Brasilien, Russland und nun über Indien. Die massiven Zunahmen von Corona Infizierten sind im Grunde alle verständlich, da es sich hier meist um autoritäre Regimes handelt, die das Virus schlichtweg ignorieren oder das Ergreifen von Sicherheitsmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Krankheit nicht ernst nehmen.

 

3. Bevor ich mit den weiteren Fakten fortfahre, hier noch eine Anmerkung:

Einerseits gibt es eine lebensbedrohende Entwicklung mit der Infektion bei einzelnen Personen, auch mit Todesfolge, andererseits können die meisten Menschen und Betroffenen erkennen, dass für sie keine reale Gefahr besteht. Damit meine ich 95% aller positiv getesteten Personen, die nicht bedrohliche, wenige oder zum grössten Teil keine Symptome zeigen. Würde das Ganze wie eine Influenza gehandhabt, gäbe es höchstens die Impfpflicht wie für diese Erkrankung üblich. Ganz realistisch betrachtet, hat dieses Coronavirus Eigenschaften wie die Influenzaviren, aber eben mit einer besonderen Schlagkraft gegen vorerkrankte Betroffene und gegen mit Schadstoffen belastete Städter (Mailand, Paris, Madrid, London, NY oder die Chinesischen Metropolen). Ebenso werden wissentlich und unwissentlich immunschwache Menschen infiziert, die aus scheinbar völliger Gesundheit heraus durch das Virus sterben.

Es wird einen Zeitpunkt in der Zukunft geben – nach Jahren – wenn überhaupt, an dem wir auf relevante Erfahrungswerte zurückgreifen können.

Für meinen Bereich als Arzt glaube ich, dass ich die Lage gut genug eingeschätzt und im Griff habe. Sowohl Angst als auch Unterschätzung von Gefahren sind hier fehl am Platz. Das Maß der Dinge ist auch bei Corona zu beachten.

 

4. Demonstration in München am 16.5.2020

Das Erlebnis bei der Münchner Demo auf der Theresienwiese am Samstag, 16.5.2020, konnte keinen anderen Schluss zulassen, als dass die Polizei die Situation völlig unsinnig einstufen WOLLTE! Die friedliche Demonstration von in der großen Mehrheit vernünftiger Menschen verlief von 15 bis 16:30 Uhr völlig entspannt. Nur die Polizei mit 500 Einsatzkräften verhielt sich nervös und wurde von ihrem Weisungsbefugten ständig hin und her geschickt. Gut, das mag notwendig als Übung sein. Hier mal 4 Pferde, dort dann zusammen als 8er Gruppe, dann das Megafon-Fahrzeug vor dieser und dann vor jener Gruppe. Wir waren zwischen 2.500 und 3.000 Menschen am Rande der Wiese, während die 1.000 zugelassenen Demonstranten vor der Bühne in 2 Metern Abstand eingepfercht innerhalb von 2 Ringen aus Absperrgittern standen. Wir belustigten uns über dieses angstbesetzte Polizeiaufgebot bis die Lage plötzlich anders werden sollte. Wir wurden dann hinter das Absperrband gedrängt, das an der inneren Baumallee um die Theresienwiese angebracht wurde. Argument war immer, Abstand halten wegen der Infektionsschutzverordnung, weswegen es auch einige Anzeigen gab. Nun konnten wir gar nicht anders, als eng an eng zu stehen, was vorher auf dem 5 Meter breiten Grasstreifen noch in gebührendem Abstand möglich war.
Diese Aktion war nur eine Übung, im schlechtesten Fall eine Machtdemonstration gegenüber friedliebenden Menschen, die in die falsche Richtung ging.

Am Samstag, den 23.5.2020 ging die Polizei gegen den tatsächlich streitbaren Attila Hildmann vor. Er wurde ohne Grund daran gehindert, zu seiner Veranstaltung zu gehen. Mit 5 Mann wurde er zu Boden gebracht, dann abgeführt, später auf den Platz vor dem Kanzleramt abgesetzt, wo kaum Leute sein konnten, weil die Polizei alle Seitenstraßen und Zugangswege blockierte. Ein solches Eingreifen zeigt die Angst, die uns alle betrifft, sowohl uns Bürger als auch die Politiker. In den Versuchen der Bewältigung von Angst entstehen neue Szenarien, die wiederum neue Angst erzeugen.

Dass auch Politiker Fehler machen, sollte eingestanden werden können.
Dazu braucht es keine Demonstration von Macht. Transparenz und Offenheit ist das Wichtigste, um Vertrauen zu schaffen.

Echte Demokratie und Freiheit braucht keine Machtdemonstration.

 

5. Nun zur Angst vor dem Sterben:

Thema Übersterblichkeit:
Erstmals Sterbefallzahlen vom Statistisches Bundesamt (Destatis) 2020

Pressemitteilung Nr. 162 vom 8.5.2020
WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen liegen die Sterbefallzahlen in Deutschland seit der 13. Kalenderwoche (23. bis 29.3.2020) über dem Durchschnitt der jeweiligen Kalenderwochen der Jahre 2016 bis 2019. In der 13. Kalenderwoche sind mindestens 19.385 Menschen gestorben, in der 14. Kalenderwoche (30.3. bis 5.4.2020) mindestens 20.207 und in der 15. Kalenderwoche (6. bis 12.4.2020) mindestens 19.872. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war die Abweichung der Sterbefallzahlen nach oben in der 15. Kalenderwoche mit knapp 2.000 Fällen beziehungsweise 11% über dem vierjährigen Durchschnitt am größten. Im Vergleich zu den einzelnen Jahren liegen die Sterbefallzahlen dieser Woche in einer Spannweite von 18% über den Zahlen von 2017 und 4% über denen von 2018. Die aktuelle Entwicklung ist auffällig, weil die Sterbefallzahlen in dieser Jahreszeit aufgrund der ausklingenden Grippewelle üblicherweise von Woche zu Woche abnehmen. Dies deutet auf eine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie hin.

Bei WEB.DE ist am 16.5. zu lesen:
“Im europäischen Vergleich ist das Ausmaß der sogenannten Übersterblichkeit in Deutschland vergleichsweise gering", bilanzierten die Statistiker.
Italien berichtet laut Statistischem Bundesamt von einer um knapp 50% erhöhten Sterbefallzahl für den März im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Für den Ballungsraum Stockholm seien Anfang April sogar doppelt so hohe Sterbefallzahlen gemeldet worden, also 100%.
In Frankreich war die Zahl der Todesfälle zwischen dem 1.3.2020 und dem 4.5.2020 um 22% höher als im gleichen Zeitraum im Vorjahr und 14% höher als 2018, wie die Statistikbehörde mitteilte. Regional gab es den stärksten Anstieg im Großraum Paris – hier wurde ein Anstieg um 83% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet – gefolgt von der an Deutschland grenzenden Region Grand Est (plus 49%). Insgesamt registrierte Frankreich bis Freitagabend nach Behördenangaben 27.529 Todesfälle.

Pressemitteilung Nr. 203 vom 5.6.2020 – DESTATIS – zitiert:
Phase der zeitweisen Übersterblichkeit scheint beendet.
In der 12. Kalenderwoche (16. bis 22.3.2020) starben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 161 Personen, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren. Die gesamten Sterbefallzahlen lagen in dieser Woche noch im Durchschnitt der vier Vorjahre. Von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche (23.3. bis 3.5.2020) hatten sich dagegen erhöhte Sterbefallzahlen gezeigt. In der 15. Kalenderwoche (6. bis 12.4.2020) war die Abweichung mit 2.371 Fällen beziehungsweise 13% über dem vierjährigen Durchschnitt am größten. Auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle erreichte mit 1.718 in dieser Woche ihren Höchststand. Für die 19. Kalenderwoche sind nun keine auffällig erhöhten Sterbefallzahlen mehr festzustellen.

Die Phase einer zeitweisen Übersterblichkeit scheint damit nach aktuellem Stand beendet.

Insgesamt gab es in den Kalenderwochen 12 bis 19 (16.3. bis 10.5.2020) 7.775 COVID-19-Todesfälle; diese gesamten Sterbefallzahlen, mindestens 7.755 Fälle, lagen über dem Durchschnitt. Das bedeutet, dass durchschnittlich pro Woche 1.100 Menschen mehr starben, pro Tag sind das 160 Personen mehr pro Tag also sonst, wobei pro Tag „normalerweise“ ungefähr 2.400 Menschen sterben. Durch COVID-19 sind das 6,6% mehr pro Tag!

Im europäischen Vergleich war das Ausmaß der sogenannten Übersterblichkeit in Deutschland eher gering. Das Statistische Amt Frankreichs beispielsweise weist für den Zeitraum vom 1.3. bis zum 20.4.2020 gegenüber 2019 eine um 27% erhöhte Sterblichkeit aus. Das nationale Statistische Amt Italiens (Istat) berichtet sogar von einer um 49% erhöhten Sterbefallzahl für den März 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Die nationalen Statistischen Ämter Belgiens, Großbritanniens, der Niederlande, Österreichs, Portugals, Schwedens, der Schweiz und Spaniens stellten ebenso erhöhte Sterbefallzahlen fest. In vielen Ländern wurde der bisherige Höchststand bereits überschritten. In einigen Ländern werden mittlerweile wie in Deutschland keine erhöhten Sterbefallzahlen mehr beobachtet.

 

6. Unsinnigkeiten?

Die gibt es selbstverständlich besonders in Krisensituationen überall. Ob im Abfallwirtschaftshof mit Vorschriften, die unsinnig lange Auto-Warteschlangen hervorrufen, selbst bei einer ausgeklügelten Organisation des Kerngeschäftes, der Abfallverwertung.

Oder beim Brötchen holen, im Bau-, Tier-/oder Pflanzenmarkt. Bei einem herrscht unbedingte MASKENPFLICHT, beim anderen nicht.

Auch das Händeschütteln unter Politikern und Wirtschaftsführenden ist immer noch zu beobachten. Sie wissen, dass sie nicht ansteckend sind!?

 

7. Es folgt eine Tabelle mit RKI-Zahlen:

Datum Bestätigte Fälle – Zunahme Verstorbene – Zunahme Anteil Verstorbene
7.5.2020 166.091 +1.284 7.119 +123 4,3%, 87% sind über 70
9.5.2020 168.551 +1.251 7.369 +103 4,4%
16.5.2020 173.772 +620 7.881 +57 4,5%, 87% sind über 70
25.5.2020 178.570 +289 8.257 +10 4,6%
2.6.2020 182.028 +213 8.522 +11 4,7%
5.6.2020 183.271 +507 8.613 +32 4,7%

R-Werte:

Datum 7-Tage-Wert Tageswert
7.5.2020 - 0,71
9.5.2020 - 1,1
16.5.2020 0,89 0,88
25.5.2020 0,84 0,83
2.6.2020 0,88 0,89
4.6.2020 0,80 0,57
5.6.2020 0,83 0,68

Die heftigsten Ausbrüche der letzten 4 Wochen sind in Fleisch- und Wurstfabriken, in Altersheimen, bei Glaubensgemeinschaften, Familienfeiern und Migrantenheimen aufgetreten.

Zuwachs an Fällen in Worms und Rheinland-Pfalz im Vergleich zu Großstädten:

Worms:

14.5.2020
Noch immer Soziale Kontakte meiden.
Im Landkreis Alzey-Worms und in der Stadt Worms hat sich die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in den vergangenen 24 Stunden um 7 Fälle auf 458 erhöht. 329 Bürgerinnen und Bürger sind wieder gesund. 168 aus dem Landkreis und 161 aus der Stadt Worms. Sie werden jedoch in der Statistik der positiven Fälle weiter mitgeführt. 9 Personen aus dem Landkreis und 4 Personen aus der Stadt Worms, die positiv getestet wurden, befinden sich in Krankenhäusern. Insgesamt sind aus Worms 7 Menschen und aus dem Landkreis Alzey-Worms 8 Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren, verstorben.

5.6.2020
Noch immer Soziale Kontakte meiden
Im Landkreis Alzey-Worms und in der Stadt Worms hat sich die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in den vergangenen 24 Stunden um 2 Fälle auf 487 erhöht. 450 Bürgerinnen und Bürger sind wieder gesund. 250 aus dem Landkreis und 200 aus der Stadt Worms. Sie werden jedoch in der Statistik der positiven Fälle weiter mitgeführt. 2 Personen aus dem Landkreis und 1 Person aus der Stadt Worms, die positiv getestet wurden, befinden sich in Krankenhäusern. Insgesamt sind aus Worms 7 Menschen und aus dem Landkreis Alzey-Worms 12 Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren, verstorben.

Die Zuwachsrate lag im Mai 2020 in den Metropolen bei 20 bis 55 neuen Fällen pro 24 Stunden.

Fallentwicklung in Großstädten im Vergleich zu Rheinland-Pfalz:

  Hamburg Berlin Köln Rheinland-Pfalz München
Gesamtzahl 14.5.2020 4.973 6.393 2.407 6.406 6.583
Genesende 4.400 5.737 2.191 5.737 5.280
Todesfälle 209 177 97 212 203
Gesamtzahl 5.6.2020 5.111 6.964 2.494 6.761 6.932

 

8. Ansteckungsfähigkeit der Kinder

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Kinder unter 10 Jahren absolut weniger für die Ansteckung der SARS-CoV-2 Infektion verantwortlich sind (Deutsches Ärzteblatt Jg.117, Heft 19, 8.5.2020). Bis jetzt ist auch nur ein Kind an Covid-19 verstorben, wobei die genauen Umstände noch nicht aufgearbeitet wurden.
Insgesamt haben diese sozial sehr einschneidenden Maßnahmen kaum einen Sinn. Maximal wäre eine 11%ige Reduktion der Ansteckungsfähigkeit damit zu erreichen. Das muss ins Verhältnis zum Schaden und zum Aufwand gesetzt werden, zumal Kinder meist bei jungen Eltern leben und diese mit Coronaviren keine Problem haben.
Wenn man darauf verweist, dass die Großeltern „Opfer“ werden könnten, dann stellt sich die Frage, warum das bei der jährlich ablaufenden Influenza nicht annähernd so hart durchgeführt wird. Seit Jahrzehnten bekommen wir als Ärzte – gerade die, die sich nicht dagegen impfen lassen – gepredigt, wie unglaublich schlimm eine Influenza sei. Hier sind Kinder allerdings als Indexpatienten zu über 50% verantwortlich, also als Überträger des Virus im Gegensatz zu dem Coronavirus.

 

9. Einstellung zur Angst:

Wer Angst hat, muss sich ebenso verhalten. Das bedeutet aber nicht, dass sich alle Menschen nach diesem Prinzip verhalten müssen. Man hält einfach Abstand. Wer keine Angst hat, sollte respektieren, dass sich Menschen ängstigen, was besonders für ältere Personen zutrifft. Die Politik und die Polizei haben Angst, dass die Demonstrationen größer werden. Deshalb reagieren sie über und zeigen damit, dass es hier nicht nur um den Schutz von demokratischen Veranstaltungen geht, sondern auch um Angst und „Machterhalt“!

Einstellung zum Tod:

Am 14.5.2020 kam die offizielle Meldung von der Hamburger Rechtsmedizin, dass von 207 obduzierten Todesfällen nur ein Mensch definitiv an Covid-19 gestorben ist. Die anderen Patienten wiesen ein hohes Alter und schwere Vorerkrankungen auf. „Unsere Untersuchungsergebnisse zeigen, dass „Normalbürger“ in medizinischer Hinsicht keinerlei Angst oder Panik bezüglich COVID-19 haben müssen“, sagt Prof. Püschel.

In Altersheimen leben zumindest 25–40% demente Patienten, die alle Vorerkrankungen haben. Sie können keine realistische Angabe zu ihrer Befindlichkeit, ihren Ängsten und Wünschen von sich geben. Von außen betrachtet, werden die meisten Angehörigen, das Pflegeperson und die Ärzte feststellen, dass es für die einzelne Person ein eher unwürdiger Zustand ist. Falls sie sterben würden, wäre es meines Erachtens in den meisten Fällen kein unglückliches Ereignis, in vielen Fällen eine Erlösung und nur bei wenigen Patienten eine traurige Angelegenheit. Das trifft in abgeschwächter Form auch für die nicht-dementen Patienten zu. Viele, vielleicht die Hälfte, möchte im Grunde nicht weiter leben, so dass höchsten 30% sagen würden, sie haben Angst vor Corona und wollen keinesfalls daran sterben.
Von dieser Gruppe von Menschen (Stand 14.5.2020 RKI) sterben bei Infektion mit SARS-CoV-2 20% der Patienten.

 

10. Corona liebt Fleisch!

Beginn der Epidemie in China ist Fleisch, das mit Viren von Fledermäusen und anderen Tieren belastet war. Mit diesem Fleischkonsum ging das Virus auf die Menschen über. Gegenwärtig (Mai 2020) nimmt man nicht nur an, dass das Virus Bestandteile der HIV - RNA mitführt, sondern dass es nicht nur einen Ort als Quelle (Fischmarkt in Wuhan) hatte, sondern an mehreren Stellen in Südostasien.

Auch die frühen Seuchen des 17. bis 19. Jahrhunderts haben etwas mit den Slums der Großstädte (London, Paris, Berlin, Wien) und der Ernährung zu tun. (Jürgen Osterhammel S.260ff).

Nun war die chinesische Epidemie Folge dieses Virus-Übergangs von Tier auf Mensch von den Bedingungen einer 11 Millionen Stadt mit ihren traditionellen Ernährungsmethoden und der massiven Luftverschmutzung und unglaublichen Abwassermassen getragen. In Italien brach das Virus bei sehr vielen alten Menschen unter der Last der vielen angereisten Chinesen aus, wobei dann die Skigebiete der Alpen durch die infizierten und noch gesunden italienischen Skifahrer verseucht wurden. Von dort (Tirol, Ischgl für Deutsche) wurde es nach Österreich und Deutschland, aber auch bis nach Skandinavien und Island exportiert. Immer waren Feiern, Gelage und „engere körperliche Tätigkeit“ im Spiel. Das wurde dann weiter getragen, in dem auf Faschingspartys und privaten Festen feuchtfröhlich sicherlich auch eine Menge an Wurst und Fleisch konsumiert wurden.

Als Höhepunkt sind jetzt nach den Virusausbrüchen in Krankenhäusern und den Altersheimen auch die Fleischfabriken befallen. Hier zeigt sich eine sehr viel größere Menge an Infizierten als es sonst in Altersheimen und anderen „Institutionen“ der Fall war. Als Ursache wird die enge Unterbringung der meist osteuropäischen Arbeiter genannt. Allerdings waren die Osteuropäer weniger von der Coronakrise betroffen als die Deutschen oder Franzosen. Also auch hier die enge Verbindung zu Fleisch!

COVID-19-Lagebericht vom 28.5.2020
Eine Testung von ermittelten Kontaktpersonen auf SARS-CoV-2, die bisher aus Frankfurt und sieben benachbarten Stadt- und Landkreisen gemeldet waren, wurde vor Ort veranlasst. Die Ermittlungen zu den Umständen des Ausbruchs dauern noch an. Nach wie vor treten Ausbrüche in fleischverarbeitenden Betrieben in mehreren Bundesländern auf, die zum Teil zu Schließungen der Produktion geführt haben.

Nun ein kleiner Hammer:

In Wikipedia findet man bei Ebola-Virus-Epidemie folgenden Eintrag:

→ Hauptartikel: Übertragung des Ebolavirus
Der Erreger kommt in den Körperflüssigkeiten von Erkrankten vor, beispielsweise in Blut, Exkrementen, Speichel und Samenflüssigkeit.[110] Auch infizierte Tiere wie Fledermäuse und Flughunde (einschließlich des regional üblichen „Buschfleischs“) sind eine mögliche Infektionsquelle. Das Ebolavirus kann durch direkten Körperkontakt, Kontakt mit Körperflüssigkeiten (Blut, Kot, Erbrochenes) und über kontaminierte Gegenstände übertragen werden. Es dringt über Schleimhäute und offene Wunden, wie Schnitt- und Stichverletzungen, in den Körper ein. Grundsätzlich lassen sich diese Infektionswege primär durch Desinfektion von Gegenständen und Verzicht auf „Buschfleisch“ zuverlässig ausschalten! Bisher ist die Infektiosität (Maß der Fähigkeit des Virus, zu infizieren) nicht geklärt, weder für Übertragungen von Tier zu Mensch, noch von Mensch zu Mensch.

Auch in Frankreich fand man eine hohe Zahl von Arbeitern in eine Fleischfabrik, die SARS-CoV-2 positiv getestet wurden. Publié le 28/05/2020
Plus de 80 clusters détectés en France

Paris, le jeudi 28 mai – Si la crainte d’une deuxième vague immédiate semble s’éloigner, la survenance de cluster un peu partout en France nous rappelle que le virus continue de circuler.

Tous les voyants sont au vert. Le nombre de contaminations prouvées par PCR ne cesse de diminuer (malgré une accélération de la campagne de dépistage), la proportion de tests Covid-19 positif est faible, les services de réanimation se vident lentement et les consultations pour suspicion de Covid-19 deviennent une denrée rare. Le spectre d’une deuxième vague immédiate s’éloigne de plus en plus de la France et de l’Europe.

Pourtant le coronavirus n’a pas disparu de notre pays et continue de circuler. Dans un rapport de Santé Publique France publié il y a une semaine, on comptait ainsi 46 clusters depuis le début du déconfinement le 11 mai dernier. Au total, on aurait détecté à ce jour 82 foyers infectieux dans toute la France. Pour rappel, un « cluster » (un « groupe » ou une « grappe » dans la langue de Pasteur) est signalé dès lors qu’au moins trois personnes travaillant ou vivant au même endroit ou ayant été en contact proche ont été testés positifs au Covid-19. Les Ephad et les hôpitaux particulièrement touchés Si l’on retrouve des foyers de contamination sur tout le territoire, les deux régions les plus touchés sont la Nouvelle-Aquitaine (33 clusters), région jusque-là relativement épargnée par l’épidémie et le Grand Est (23 clusters). Les clusters peuvent être de taille plus ou moins importante : dans un abattoir (= Schlachthof)du Loiret, 79 personnes ont été testés positifs.

Also?! Viren, vor allem die Gefährlichen, lieben Fleisch!!!

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